Spirituelle Orte im Regensburger Speckgürtel: Burgweinting & Spiritualität


Spaziert man durch den Regensburger Stadtteil Burgweinting, so fällt schnell auf: für die Größe der Ortschaft, existieren überdurchschnittlich viele Orte, die Spuren (christlich-) religiösen, oder weiter gefasst, spirituellen Lebens sind. Doch wie sind diese Orte geprägt und gibt es noch mehr als diese auf den ersten Blick zu erkennende Gebäude, Zeichen und Symbole?
„Spiritualität“ in der kulturwissenschaftlichen Forschung
Eindeutig lässt sich „Spiritualität“ nicht definieren. Das Wörterbuch der deutschen Sprache definiert den Begriff als ein bildungssprachliches Wort für „Geistigkeit“, „inneres Leben“ oder „geistiges Wesen“. Die darin steckenden Wörter „spiritual“ und „Spiritus“ gingen auf das lateinische Wort „spīritus“ für „Geist“, „Hauch“ oder „Lebensatmen“ zurück.[1]
In der Kulturwissenschaft zentral ist die Begriffsdefinition der 2011 unter der ehem. Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv)[2] entstandenen Kommission für Religiosität und Spiritualität, welche relevante Forschungsergebnisse zu Religiosität und Spiritualität zusammenstellt, und so den Austausch zwischen Fachvertreter*innen und darüber hinaus anregen soll.[3] Die Kommission fasst Spiritualität „als die gelebte, hauptsächlich individualisierte Bricolage von Weltdeutungen mit transzendenten Dimensionen bei tendenzieller Institutionsferne (speziell Kirchenferne)“[4]. Es gehe also um die Gesamtheit verschieden-individueller Weltdeutungen, die nicht unbedingt in Zusammenhang mit christlich-religiösen Werten stehen. Doch auch wenn sich „Spiritualität“ und „Religiosität“ definitorisch stark voneinander unterscheiden, so sind die Grenzen oft fließend und gehen Hand in Hand. In der Kulturwissenschaft wird„Religiosität“ demnach als der „räumlich, zeitlich und sozial bedingte individuelle wie kollektive Umgang mit den Vorgaben einer Religion“ definiert.[5]
Dabei stehen in der kulturwissenschaftlichen Forschung häufig religiöse und spirituelle Praktiken sowie Transformationsprozesse im Fokus. Dabei geht es zunehmend um aktuelle religiöse Entwicklungen, unter anderem Religiosität im populärkulturellen Sinne.[6] Jedoch widmen sich ein Großteil dieser Forschungen dem urbanen Raum, weniger dem suburbanen und weniger noch dem peripher wahrgenommenen Raum.[7] Hier möchte dieser Beitrag anschließen und die erlebte und gelebte Spiritualität im suburbanen Regensburg näher beleuchten – konkret im Stadtteil Burgweinting.
Das Zusammenspiel von Ort, Spiritualität und Religiosität
Der Ethnologe Werner Schiffauer sagte in einem Gespräch mit dem katholischen Priester Leo Penta 2011, dass im urbanen Raum eine größere Vielfalt des Religiösen und Spirituellen herrsche als anderswo. Oder um es mit seinen Worten auszudrücken: „Nur in der Stadt kannst du rein religiös sein“[8]. Wenngleich Werner Schiffauers Worte Interpretationsspielraum zulassen, so ist klar, dass Gebäude oder Statuten als sakrale Bauten symbolisch für Orte religiöser Auf- und Umbrüche und damit für Diversität stehen und gleichzeitig Raum zur Auslebung von Spiritualität und religiösem Glauben bieten.[9] In diesen Bauten manifestiert sich Religion.[10] Für die Kernstadt von Regensburg lässt sich feststellen, dass die spirituell-religiöse Landschaft tendenziell pluralistisch geprägt ist, da sich dort auf hoher Dichte Bauten unterschiedlicher Glaubensrichtungen ansammeln.[11] Und so stellt sich die Frage, wie sich diese im suburbanen Raum Regensburgs gestaltet.
Unter Bedacht der fließenden Grenzen zwischen Religiosität und Spiritualität, möchte dieser Beitrag möglichst reale Einblicke darstellen, weshalb auch das (christlich-)religiöse Leben in Burgweinting miteinbezogen wird. Denn die entscheidende Frage, die bleibt, ist, wie die Menschen in Burgweinting das Zusammenspiel von Ort, Religion und Spiritualität (er)leben. Dem zugrunde liegen die folgenden Überlegungen: Welche spirituellen Orte gibt es in Burgweinting? Wie sehen diese Orte aus, was passiert dort und wer nutzt sie, wie? Und vor allem: Was bedeutet der Ort für die Menschen?
Anhand dessen soll herausgearbeitet werden, welche Zuschreibungen die jeweiligen Orte erfahren, und so versucht Tendenzen und damit einhergehende Transformationsprozesse spiritueller und (christlich-)religiöser Praktiken im Speckgürtel Regensburgs aufzuzeigen.
Orte finden und mit den Menschen in Kontakt treten
Um sich einer Antwort zu nähern, wurde mehrschichtig geforscht. Theoretische Grundlage bildet eine Literatur- und Internetrecherche, an welche qualitative Einblicke einer fünf-tägigen Feldforschung anknüpfen. Dafür wurden die spirituellen Orte fotografisch dokumentiert, Gespräche mit Kirchenmitgliedern und Veranstalter*innen religiös-spiritueller Aktivitäten sowie mit vor Ort anzutreffenden Einzelpersonen geführt.
Um ins Gespräch zu kommen, wurden Orte und Veranstaltungen besucht, denen sich auf den ersten Blick ein spiritueller oder religiöser Charakter zuschreiben lassen. Dazu diente eine Internetrecherche sowie ein Spaziergang durch Burgweinting. So wurden bestimmte Orte und Veranstaltungen ausgemacht, die anschließend mehrmals besucht wurden, um so Einblicke in die Nutzung und Ausgestaltung der Orte zu erhalten. Entscheidend waren dabei die Gespräche, die sich situativ ergaben. Erfragt wurden die subjektiven Vorstellungen von „Spiritualität“, „Glauben“ und „Raum“ sowie spezifisch spirituelle Orte in Burgweinting, um so deren sozial- aber auch kulturell bedingten Zuschreibungen sichtbarer zu machen.
In den Fokus gestellt werden sollen in diesem Beitrag tiefergreifende Gespräche mit sechs Frauen mittleren Alters, von welchen vier evangelisch und zwei katholisch konfessioniert sind. Alle sechs sind aktive Kirchenmitglieder und fünf von ihnen übernehmen innerhalb ihrer Gemeinde eine organisatorische und/oder veranstalterische Rolle.
Die Bedeutung von Religiosität und Spiritualität für das suburbane Burgweinting
Historisch gesehen förderten die von Vereinen, u.a. kirchlichen, angebotenen Aktivitäten und öffentlichen Veranstaltungen, bewusst die dörfliche Gemeinschaft, wie es Jochen Ramming am Beispiel eines bayerischen Kleinorts aufführt.[12] Dies trifft möglicherweise auch auf Burgweinting zu, welches sich im Laufe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vom Dorf zum Regensburger Stadtteil entwickelte.[13] In historischer Perspektive beeinflussen als religiös oder spirituell erkennbare Orte die Stadtwerdung eines Ortes, und umgekehrt bieten sie durch ihre Präsenz eine religiöse (oder spirituelle) Identität für den Ort.[14] Insofern lässt sich Burgweinting aufgrund seiner religiösen Bauten als christlich-geprägter vorstädtischer Raum identifizieren.
Religiöse Bauten
In Burgweinting gibt es zwei katholische Kirchen, St. Franziskus und St. Michael, die direkt nebeneinander liegen, demselben Pfarramt unterstehen und deren Friedhöfe miteinander verbunden sind. Dazu gehört noch eine Kapelle am Waldrand, die Marienkapelle am Weintinger Hölzl. Gebaut wurde St. Michael im 15. Jahrhundert, und St. Franziskus 2004.[15] Weiter gibt es eine evangelische Kirche, die Maria Magdalena Kirche, welche 2011 in der Nähe des Burgweintinger Bahnhofs gebaut wurde. Dann gibt es noch eine evangelisch-lutherische Freikirche, die Mennonitengemeinde K.d.ö.R., welche sich aus der Täuferbewegung herausbildete. Der Gottesdienst findet alle 14 Tage statt[16], nur nicht zum Zeitpunkt der Forschung. Ganz in der Nähe, in einer alten Lagerhalle über dem Lidl neben dem BUZ-Parkhaus, findet sich die rumänisch-evangelische Freikirche und Pfingstgemeinde Biserica Filadelfia zusammen. Gottesdienst findet hier zweimal die Woche statt.[17] Etwas abseits gelegen, in der Nähe des Autobahnkreuzes, befindet sich zudem noch die Kingdom Hall der Zeugen Jehovas.[18]
Auf einer Karte Burgweintings sieht die Verteilung der religiösen Bauten, und damit der womöglich spirituellen Orte, so aus:

Was sagten die Befragten?
In den Besuchen und Gesprächen zeichnete sich heraus, dass zwar die Zahl an Krichenmitgleidern sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche stetig sinken, sich die angebotenen Veranstaltungen mit spirituellem Charakter aber einer gleichbleibenden bis zunehmenden Anzahl an Teilnehmer*innen erfreuen.
Welche besonders spirituellen Orte in Burgweinting die Befragten nannten:
- Das Papstkreuz am Islinger Feld
- Der Aubachpark und die dortige schwefelwasserstoffhaltige Quelle
- Die katholische St. Franziskus Kirche
- Die Marienkapelle und der Waldabschnitt Weintinger Hölzl

Stimmen aus der evangelischen Gemeinde
Die evangelischen Gemeinde Mitglieder Heike und Kirstin, berichteten von einem regen Angebot an Veranstaltungen, die sowohl die Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde als auch der Nachbarschaft förderten. Darunter waren auch einige spirituelle Zusammenkünfte, die teilweise von der ehemaligen Pfarrerin selbst organisiert worden sind aber auch von Personen, die sich nicht mit der evangelischen Kirche oder der Gemeinde assoziieren. Als sepzifisch spirituell hoben sie die so genannten “Alltagsexerzitien” hervor. Diese wurden von der Ende 2025 in den Ruhestand verabschiedeten ehem. Pfarrerin der evangelischen Kirche sowohl für Einzelne als auch für Gruppen angeboten. Die Gruppenexerzitien wurden im Kirchenraum Maria Magdalenas gehalten und dienten der Anleitung für ein bewusstes sich-Zeit-nehmen und in-sich-gehen. Es ginge darum, diese Zeit zu nutzen, um zum Beispiel ein Gebet oder Bekräftigung zur inneren Stärke auszusprechen. An diesen Exerzizien nahmen meist zehn Leute Teil, wobei es sich mehrheitlich um Frauen mittleren oder höheren Alters handelte. Die beiden berichteten, dass die Exerzizien für Sie einen spirituellen Charakter hätten und sie diese auch zu Hause ausführen. Dabei ist jedoch der Ort nicht ausschlaggebend, sondern das sich-Zeit-nehmen. Gleichzeitig kann der Ort, den man für diese spirituelle oder meditative Praxis wählt, ein Ort des Wohlfühlens sein. Man sollte sich räumlich abgegrenzen können, um in der Lage zu sein, sich ganz auf sich selbst konzentrieren zu können.
Ähnliches berichtete Anna, ebenfalls Mitglied der evangelischen Kirche. Für sie muss ein spiritueller Ort nicht an einen physischen Ort gebunden sein, sondern viel mehr ist er eine Art Ebene des Bewusstseins, auf welcher sie sich frei und gleichzeitig mit etwas Transzdenalem aber auch mit ihren Mitmenschen verbunden fühlen kann. Für alle vier befragten Mitglieder der evangelischen Kirche definiert sich Spiritualität individuell. Allem voran würden der Glaube und die Gemeinschaft in der Kirche eine Form der Spiritualität verkörpern.
Als weiteren spiritueller Ort in Burgweinting nannte Anna die Biserica Filadelfia, einen Ort, den sie in Burgweinting am wenigsten mit Spiritualität in Verbindung bringen würde, da es sich um einen Lagerraum über dem Lidl handelt. An solch einem Ort spirituelle Zusammenkünfte zu halten, Spiritualität zu fühlen und zu zelebrieren, verwundere sie.
Kein gewöhnlicher spiritueller Ort:

Stimmen aus der katholischen Gemeinde
Die beiden Mitglieder der katholischen Kirche, Claudia und Beata, berichteten ebenso von einem breiten Angebot an spirituellen Zusammenkünften in den Gemeinderäumen der katholischen Kirche, aber auch darüber hinaus. Unter anderem berichtete Claudia von einer regulären Teilnehmerzahl von rund 20-50 Leuten an ihren Qigong und Klangschalenmeditationen. Bei der von ihr veranstalteten Gehmeditation, die an der Marienkapelle und im Waldstück des Weintinger Hölzl stattfinden, schwankt hingegen die Teilnehmerzahl stark. Teilnehmen würden Gemeindemitglieder aber auch nicht-Gläubige sowie spirituell-Interessierte. Die Teilnehmerdemographie setzte sich dabei heterogen zusammen. Am sog. “Nach(t)klang”am Papstkreuz beispielsweise würden sehr viele Familien mit jungen Kindern teilnehmen. An Klangschalenmeditationen auch viele Paare. Der Altersdurchschnitt sei daher im unteren mittleren Bereich. Dass diese Veranstaltungen mit spirituellen Charakter überhaupt stattfinden können, verdanke Sie dem Pfarrer von Sankt Franziskus, welcher sich sehr für ein breites Spektrum an Veranstaltungsangeboten einsetze. Unter seiner Zustimmung bietet Claudia seit knapp zwei Jahren verschiedene spirituelle Seminare, Workshops und Meditationen an. Für Claudia ist “Spiritualität” eine bewusste Lebensentscheidung, und ein “spiritueller Ort” ein Ort, der ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern und sie in ein Gefühl der Leichtigkeit versetzen kann. Davon habe sie einige, doch in Burgweinting ist es besonders der Aubachpark und die angrenzende schwefelwasserstoffhaltige Wasserquelle, welche bei Trinkwasserbohrungen in den 1920er Jahren entdeckt wurde[19].

Im Aubachpark können tagsüber viele Radfahrer*innen, Joger*innen und Spaziergänger*innen angetroffen werden. Auf den ersten Blick handelt es sich so um einen Ort freizeitlicher Aktivitäten. Doch was macht den Aubachpark so spirituell? – Auf diese Frage hin, nannten drei der befragten Frauen die Nähe zur Natur und die besondere Atmosphäre, die Aura, die der Park ausstrahle. Aus einer einfachen Befragung von Passant*innen ergab sich zudem, dass der Aubachpark sowie das geschützte Landschaftsgebiet, in welchem er liegt, durch das (vermeintliche) nicht-Eingreifen in den Wandel des Raums, ein Naturraum entstehe, dem man sich besonders nahe fühlen könne. Einem Ort, an dem man besonders gut zur Ruhe kommen kann. In dieser „Natur“ liege auch die Spiritualität. Die Kulturwissenschaft spricht hier auch von einer “Spiritualisierung der Natur”[20]. Und so scheinen es Natürlichkeit und Authentizität und die damit aufgeladenen Wertvorstellungen zu sein, die einen Ort besonders spirituell werden lassen.
Esoterisch spirituelle Orte in Burgweinting?
Heike und Kirstin, berichteten von sog. “Nachtklängen”, Zusammenkünfte in der evangelischen Kirche, bei denen im Kreis gestanden, gesessen oder gelegen gesungen, getanzt und meditiert wird – untermalt von Klangschalen, Trommeln und schamanischen Gesängen. Auch Claudia erzählte von spirituellen Veranstaltungen mit esoterischem Charakter, die sich allerdings weniger auf “das Gemeinsam” sondern auf “das Leitfolgen” konzentrierten. Die Zusammenkünfte fänden unter anderem am Burgweintinger Papstkreuz statt, einem Ort an dem auch Claudia ihre abendlichen Klangschalen Meditationen, den “Nach(t)klang”, hält. Das Papstkreuz habe für Claudia eine besonders spirituelle Energie, wie es erhaben seinen Schatten über das Islinger Feld legt, und sie gedanklich an die Heilige Messe und den Besuch Papst Bendedikt XVI. versetzt.

Doch wer die Frage nach dem Vorhanden-sein esoterischer Spiritualität beantworten möchte, müsste sich ebenso mit deren Bedeutung auseinandersetzen. Was „Esoterik“ meint, wie es mit „Spiritualität“ zusammenhängt oder inwiefern es eine von vielen Ausdrucksformen der Spiritualität sein könnte, und demnach in der kulturwissenschaftlichen Forschung als „populäre Spiritualität“[21] zu fassen ist, soll an dieser Stelle nicht näher beleuchtet werden.
Tendenzen und Transformationsprozesse der Spiritualität und Religiosität in Burgweinting
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Feldforschung zwar nicht die Pluralität der religiösen und spirituellen Landschaft in Burgweinting widerspiegeln konnte, sie nichtsdestotrotz einen Einblick in das real gelebte (christlich-)spirituelle Leben Burgweintings öffnet. Ein Blick aus der Perspektive christlich-konfessionierter Burgweintingerinnen, der uns Leser*innen das suburbane gesellschafliche (Gemeinde-)Leben im Regensburger Speckgürtel womöglich ein kleines Stükchen näher bringt und bei einem Spaziergang durch Burgweinting den Ort mit anderen Augen sehen lässt. Denn “Spiritualität”, da sind sich die befrageten Burgweintingerinnen einig, kann von jedem an jedem Ort gefunden und erlebt werden.
[1] Vgl. DWDS: „Spiritualität“, „spiritual“ und „Spiritus“, jew. zul. besucht am 10.06.2026.
[2] Heute: Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (dgekw).
[3] Vgl. Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW): „Religiosität und Spiritualität. Geschäftsordnung der Kommission für Religiosität und Spiritualität. Aufgaben und Ziele“. (Online über https://dgekw.de/netzwerk/kommissionen/religiositaet-und-spiritualitaet/), zul. besucht am 10.06.2026.
[4] Uhlig, Mirko: Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf das Verhältnis von Religion und rechtlicher Normierung im Alltag. Zur Einführung. In: Uhlig, Mirko / Conte, Dominique (Hg.): Recht gläubig? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf das Verhältnis von Religion und rechtlicher Normierung im Alltag. Münster 2020, S. 7-18; hier S. 7. [Auch online über utb elibrary:https://elibrary.utb.de/doi/epdf/10.31244/9783830990963].
[5] Vgl. ebd. Uhlig (2020); hier S. 7f.
[6] Vgl. Schöne, Anja / Groschwitz, Helmut (Hg.): Religiosität und Spiritualität. Fragen, Kompetenzen, Ergebnisse. Münster, 1. Aufl. 2014., S. 7-14; hier S. 7f.
[7] Vgl. Kommission für die Religiosität und Spiritualität (Kommrelspi): “5. Tagung vom 11. Bis 12. Juni 2021 (online). ‘Die Kirche im Dorf lassen…’? Zur Bedeutung von Religiosität und Spiritualität im ländlichen Raum.” WordPress-Beitrag vom 06.11.2020 (online über https://religiositaet.wordpress.com/2020/11/06/informationen-zur-5-tagung-2021/#_edn1), zul. besucht am 10.06.2026.
[8] Penta, Leo / Schiffauer, Werner: „Nur in der Stadt kannst du rein religiös sein.“ Ein Gespräch über Politik und Praktiken religiöser Gemeinschaften in Berlin. In: metroZones (Hg.): Urban Prayers. Neue religiöse Bewegungen in der globalen Stadt. Hamburg/Berlin 2011, S. 249–270; hier S. 268.
[9] Vgl. ebenfalls WordPress [7].
[10] Vgl. Kanitz, Juliane / Moos, Thorsten Zarnow, Christopher: Religion im urbanen Raum. Neue Stadtquartiere und ihre religiose Topographie. Bielefeld 2023, S. 18.
[11] Nach Kanitz, Juliane / Moos, Thorsten Zarnow, Christopher: Religion im urbanen Raum. Neue Stadtquartiere und ihre religiose Topographie. Bielefeld 2023, S. 32.
[12] Vgl. Ramming, Jochen: Fromme Tradition oder kulturelles Potential? Die Planungen zum Ausbau des fränkischen Passionsspielortes Sömmersdrof zu einem regionalen Kulturzentrum (ein Zwischenbericht). In: Schöne, Anja / Groschwitz, Helmut: Religiosität und Spiritualität. Fragen, Kompetenzen, Ergebnisse. Münster 2014, S. 273-288; hier S. 284.
[13] Vgl. Lenz, Katharina / Arbeitsgruppe Ortsgeschichte Burgweinting (Hg.): Burgweinting – vom Dorf zum Regensburger Stadtteil. Geschichte und Geschichten. Regensburg, 1. Aufl. 2019; hier S. 13f. [Online über https://www.heimatforschung-regensburg.de/3172/1/Burgweinting_Vom%20Dorf%20zum%20Regensburger%20Stadtteil_Gesamt%20WEB.pdf], zul. besucht am 22.06.2026. Mehr zu religiösen Bauten in Burgweinting sind auf den Seiten 60f. sowie S. 115-119 zu finden. | Achtung: Diese Quelle ist mit Vorsicht zu betracheten, da sie in ihrer historischen Aufarbeitung die NS-Zeit außer Acht lässt und sprachlich versucht, einen Kontinuitätsbogen aufzuspannen. Da für diesen Beitrag historisch-archivalisch recherchiert wurde, wird eine Validität der Primärquellen und ihrer zeitlichen Datierung angenommen.
[14] Vgl. Kanitz, Juliane / Moos, Thorsten Zarnow, Christopher: Religion im urbanen Raum. Neue Stadtquartiere und ihre religiose Topographie. Bielefeld 2023, S. 69f.
[15] Vgl. Hoch, Michael: “Spannende Einblicke in die Geschichte von St. Michael”. Artikel vom 23.05.2024 auf der St. Franziskus Burgweinting Website (Online über https://franziskus-burgweinting.de/spannende-einblicke-in-die-geschichte-von-st-michael/), zul. besucht am 26.06.2026.
[16] Mennoniten Gemeinde: “Über uns”. Beitrag auf der Homepage (online über https://mennoniten-regensburg.de), zul. besucht am 26.06.2026.
[17] Vgl. bspw. Instagram oder Facebook-Account der Freikirche.
[18] Genaueres ist über ihre Website verfügbar.
[19] Vgl. Lenz, Katharina / Arbeitsgruppe Ortsgeschichte Burgweinting (Hg.): Burgweinting – vom Dorf zum Regensburger Stadtteil. Geschichte und Geschichten. Regensburg, 1. Aufl. 2019; hier S. 191ff. [Online über https://www.heimatforschung-regensburg.de/3172/1/Burgweinting_Vom%20Dorf%20zum%20Regensburger%20Stadtteil_Gesamt%20WEB.pdf], zul. besucht am 22.06.2026.
[20] Aka, Christine: “Ich bin meine eigene Sekte”. Volkskundliche Religionsforschung und Patchwork-Spiritualität. In: Mohrmann, Ruth (Hg.): Alternative Spiritualität heute. Münster/New York 2010, S. 9-18; hier S. 31.
[21] Aka, Christine: “Ich bin meine eigene Sekte”. Volkskundliche Religionsforschung und Patchwork-Spiritualität. In: Mohrmann, Ruth (Hg.): Alternative Spiritualität heute. Münster/New York 2010, S. 9-18; hier S. 33f.

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